Häufige Fragen und Praxistipps –
wir helfen gerne
Ob im Alltag oder im beruflichen Umfeld – praktische Tipps können den entscheidenden Unterschied machen. Hier haben wir für Sie Praxistipps zusammengestellt, die Ihnen im ersten Schritt vielleicht schon weiterhelfen oder eine Antwort geben. Wir werden zukünftig die Anzahl der Tipps erweitern. Bitte kontaktieren Sie bei weiteren Fragen: eckard.brandau@chemec.de
Die Materialwahl hängt von viele Faktoren ab, die projektabhängig bewertet werden müssen:
1. Zusammensetzung des Messgases
2. Temperatur und der Druck des Messgases
3. Umgebungstemperatur
4. Aufkommen von UV-Licht (Sonnenschein)
5. Budget
6. Weiteres
In der Regel stehen Edelstahlrohre oder Kunststoffschläuche zur Auswahl.
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Vorteil: Edelstahl ist mechanisch robust und besonders für Probenleitungen außerhalb von Gebäuden von Vorteil. Wir empfehlen wegen der Robustheit einen Innendurchmesser von 8 mm.
Nachteil: Hohe Material- und Montagekosten. Einige Gase, wie z.B. H2S, neigen zu Adsorption an Edelstahloberflächen. Bei stark schwankenden Konzentrationen kann es daher dadurch zu zeitlichen Verzögerungen kommen.
Fazit: Edelstahl ist etwas für die Ewigkeit. Wenn das Budget es zulässt, ist Edelstahl eine sehr gute Wahl. Bitte stimmen Sie die Legierung auf die Zusammensetzung des Messgases ab. Um die Wartung zu vereinfachen, sollten die letzten 10 bis 20 cm bis zum Messgerät aus Schläuchen bestehen.
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Vorteile: Kunststoffschläuche sind beim Material und in der Montage deutlich günstiger als Edelstahlrohre. Die Gefahr von Adsorption ist bei Kunststoffen niedriger als bei Edelstahl. Einige Kunststoffschläuche sind in unterschiedlichen Farben erhältlich. Unterscheiden sich die Schläuche der Messgasanschlüsse farblich, vereinfacht das die Wartung.
Nachteile: Kunststoffschläuche sind gegenüber Edelstahlrohren mechanisch weniger robust, können altern, d.h., verspröden, knicken, verfärben und sind deutlich empfindlicher gegenüber lokalen Wärmequellen.
Fazit: Kunststoffrohre sind in der Regel günstiger als Edelstahlrohre, achten Sie bei dieser Lösung aber verstärkt auf die chemische Beständigkeit, die UV-Beständigkeit sowie auf den Preis, nicht jedes Schlauchmaterial ist günstig im Einkauf. Hinsichtlich der chemischen Beständigkeit empfehlen wir Ihnen die resistApp der Firma Bürkert, www.burkert.com, die im Internet in sehr vielen Sprachen verfügbar ist.
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Die gängigsten Materialien sind PE, PA, PP, PVDF, PTFE, sowie PVC und PU.
PE, PA, PP, PVDF und PTFE besitzen grundsätzlich eine hohe chemische Beständigkeit, dennoch empfehlen wir die Überprüfung anhand von anerkannten Beständigkeitslisten, z.B. resistApp.
Bei PVC beachten Sie bitte, dass der Kunststoff in der Grundform hart und spröde ist und nur durch chemische Zusätze wie Weichmacher für Schläuche geeignet wird. Diese dürfen durch das Messgas nicht angegriffen werden. Mit laborgeeigneten Schläuchen haben wir bisher gute Erfahrungen gemacht.
PU-Schläuche werden für pneumatische Einrichtungen mit Luftbetrieb hergestellt und sind vielfältig erhältlich. Allerdings liegen uns keine Angaben zur chemischen Beständigkeit vor, wir raten daher zur Vorsicht bei der Verwendung als Gasmessschläuche.
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Wir verwenden PE-Schläuche. Diese sind chemisch sehr resistent, preiswert, flexibel und mehrfarbig verfügbar.
Im GAS-Gerät sowie in Innenräumen verwenden wir grundsätzlich gelbe Schläuche, die sich gut von elektrischen Kabeln unterscheiden lassen. Zudem steht die gelbe Farbe für Gase.
Außerhalb von Gebäuden verwenden wir schwarze PE-Schläuche, da diese gegenüber dem UV-Licht der Sonne beständig sind.
Alle Schläuche haben einen Innendurchmesser von 4 mm.
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